Rolf Wroblewski
 

Schule

Oberschule an der Helgolander Str.
Oberschule an der Helgolander Straße      
Die Schule ist sowohl Arbeitsort als auch Teil meiner Frei­zeit­ge­stal­tung und meiner politischen Aktivitäten im Stadtteil. Eigentlich konnte ich es mir nie vorstellen, in einer Schule tätig zu sein. Nun stehe ich sozusagen selber auf der anderen Seite - zwar nicht als Lehrer, aber in Arbeitsgruppen und Kennt­nis­vermitt­lung im Bereich Internet, Computer, Software usw. Gleich­zeitig in Kooperation mit den LehrerInnen auch unter­richts­beglei­tend... Mein Haupt­auf­gaben­bereich ist aller­dings die System­ver­wal­tung und Versor­gung der Klassen­räume mit Computern.







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Der Campus Ohlenhof muss gebaut werden!

Unmöglich, wie hier wieder mit dem Westen verfa­hren wird! Seit etlichen Jahr­zehn­ten herrscht hier ekla­tanter Schul­raum­mangel, Provi­sorien sind an der Tages­ordnung! Endlich war mit dem "Campus Ohlenhof" eine Lösung in Sicht (fertig geplant und in Bau­vor­berei­tung - mit Containern provi­sorisch umgesetzt auf dem Gelände der Grund­schule Halmer­weg) - da fallen Grünen und SPD in den Koali­tions­ver­hand­lungen ein, im Westen (mal wieder auf Kosten der Kinder) zu sparen. Auf Druck vieler lokaler Kräfte wurde daraus eine "ergeb­nisof­fene Prüfung" - über­zeugend finde ich das nicht! Man stelle sich solch ein Pro­ce­dere in Schwach­hausen oder Ober­neu­land vor! Des­halb sage ich - auch aus prak­tischer Erfah­rung an der OS Helgo­lander Str. - so geht es nicht! Weitere Infor­mati­onen bei: Eltern-Bremen-West.


Wenn schon Technik - dann richtig!

Und da liegt noch einiges im Argen: Anstelle dass die Bildungs­behörde die Schulen mit ver­nünf­tiger Technik ausstattet, ist es oft so, dass es von der Ini­ti­ative Ein­zelner abhängt, wie gut eine Schule aus­ge­stat­tet ist. So ist die Grün­dung von Note­book-Klas­sen an unserer Schule geplant. Doch statt die Kin­der mit ver­nünf­tigen, augen­freund­lichen Note­books aus­zu­statten, sollen nur Net­books mit ihren kleinen Bild­schir­men genutzt wer­den. Aller­dings dürfen Gym­na­sien Note­books nutzen - mit fi­nan­zieller Be­tei­ligung der Eltern! Dass dieses Modell - oder wegen der sozialen Schief­lage der Stadt­teile, aus denen unsere Kin­der kommen, auch ohne oder mit gerin­gerer Eltern­betei­ligung - nicht im Westen zu­ge­lassen wird, wird mit der finan­ziellen Lage der Stadt begründet. Den­noch wird hier mit zwei­erlei Maß gemes­sen!

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Kinder- und Jugendschutz oder Zensur?

Auch die An­bin­dung an das „Worl-Wide-Web“ läßt da so eini­ges zu wünschen übrig. Da ist zum Ei­nen die Ge­schwin­dig­keit des Zu­gangs: für alle Schu­len ste­hen ins­ge­samt 100 MBit zur Ver­fü­gung! Da kann sich jeder leicht aus­rech­nen, wenn in allen Schu­len invten­siv im In­ter­net re­cher­chiert wird, wie lang­sam die Ver­bin­dung wird. Eine Schät­zung (mit schwan­kenden Er­geb­nis­sen) an unserer Schule ergab ca. 3-6 Mbit. Das geteilt durch etwa 30-50 ak­tive Rech­ner ergibt einen Durch­satz von 60-200 kBit, nähert sich also schon dem ISDN-Durch­satz vergan­gener Tage pro Rechner an! Ver­nünf­tiges Ar­bei­ten ist da oft nicht mög­lich!
Ein weiteres Mühsal ist die rigorose Filterung der Inhalte, die ein Arbeiten im Unter­richt zumindest sehr erschwert; mündige Bürger, zu denen unsere jungen Menschen ja werden sollen, müssen auch lernen, mit den Untiefen des Internet umzugehen. Natürlich gibt es Gewalt, Porno und andere unschöne Sachen, aber sie werden nur zu einem Problem, weil unsere Gesell­schaft hier entweder nicht die Inhalte schließt oder sonstwie eine Doppel­moral in der Art: „Erwachsene dürfen alles, und ihr seht mal zu, wie ihr in der Schule mit den Kindern klar kommt“, lebt!

Nicht nur ich sehe das so: viele Kol­leg­In­nen können ihren Unter­richt nicht so gestalten, wie sie es möchten, weil z.B. YouTube gesperrt ist. Da ist die ent­spre­chende Dienst­stel­le sehr eifrig und sperrt auch gleich und schnell alle Proxy-Server, so dass Inhalte auch nicht über Umwege er­reich­bar sind! Wenn Bil­dung nur immer so schnell auf schu­lische Er­for­der­nisse re­agie­ren würde!

Eines bewirkt es aber auf jeden Fall: Auch wenn alle ob der mit­unter nicht nach­voll­zieh­baren Fil­ter­re­geln (es werden auch gern mal päd­ago­gisch wert­volle In­hal­te Aussen vor ge­las­sen!) stöhnen, die Kin­der gewö­hnen sich im Laufe der der Zeit daran. Der nächste Schritt zur all­ge­mei­nen Zen­sur ist dann nicht mehr fern und keiner wird sich auf­regen, weil ja alle von Kind­heit an daran gewöhnt sind!

DES­HALB IST DAS MITTEL DER WAHL: KONSEQUENTES LÖSCHEN RECHTS­WI­DRI­GER IN­HAL­TE!



Im Übrigen ist die ganze Schul­land­schaft im Westen z. Zt. im Umbruch:

Neue Oberschule Gröpelingen
Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule
Schulleiterin Frau Jacobsen
Frau Jacobsen     
Die Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule laüft seit dem Schuljahr 2009/10 in der bis­herigen Form aus. Zum Schuljahr 2010/11 wird am gleichen Standort eine (neue) Oberschule (Gröpelingen) „neuge­gründet“ - mit neuer Schulleiterin (Frau Christine Jacobsen) und neuem Kollegium (soviel neues - hoffen wir, dass die Qualität auch neue Dimen­sionen annimmt!). Es soll eine 4-zügige Sek-I-Schule werden - mit der Option des Ausbaus bis zur 13. Klasse.
Da wird der Stadt­teil­beirat und die Bevöl­kerung noch ein Auge draufhaben müssen! Denn schon wurde das Konzept aufgeweicht: weil die Bil­dungs­behörde nicht rechnen konnte und dadurch die Anmelde­situation für die 5. Klassen zum aktuellen Schul­jahr nicht im Vorfeld in den Griff bekam, wurde eine weitere 5. Klasse einge­richtet - gegen den erklärten Willen des Stadt­teil­beirates.
Da aber die Inklusion (Einglie­derung der Kinder mit Handicaps in den Regel­schul­betrieb) bei den Eltern gut aufge­nommen wurde, gibt es freie Kapazi­täten am Förder­zentrum Os­lebs­hauser Park. Dieses soll nun zu einer Sek-I-Schule (Ober­schule) erweitert werden, so dass im Schul­jahr 2011/12 die Anmelde­situation hof­fent­lich ent­spann­ter ist. Schließlich wollen wir Gröpelinger weg vom Schmud­del­image - das geht unter Anderem mit mehr Bildung. Derzeit liegt die Abitur­quote im Stadt­teil bei 16-17%, weit unter dem Bremi­schen Durch­schnitt. Da oder höher wollen wir hin! Ziel­linie: 70%! Bleibt noch anzu­merken: bei diesem Ziel brauchen wir auch noch eine größere Kapa­zität an Plätzen für die Jahr­gänge 11-13, als das, was bisher für die Neue Ober­schule Gröpelingen ins Auge gefasst wurde!


Auch das För­der­zen­trum Os­lebs­hau­ser Park wird umgebaut! Ab Schul­jahr 2011/12 soll die ganze Schule in einem Kraft­akt durchgängig zu einer Ober­schule um­ge­stal­tet werden. Ein bis­lang ein­zig­ar­tiges Pro­jekt. Dazu gibt es demnächst mehr.


Ebenso haben sich die Pesta­lozzi-Schule, die GSW, die Ober­schule Helgo­lander Str. und der Rübe­kamp zum Schul­verbund West zu­sam­men­ge­schlos­sen. Dabei wird die Neu­grün­dung in Gröpe­lingen kritisch betrachtet, es soll aber eine Koope­ration geben.
Die SZ Walle (Lange Reihe) und Waller Ring haben sich auch zu einem Schul­ver­bund zu­sam­men­ge­schlos­sen, hier jedoch haupt­sächlich zum Zwecke einer durch­gehenden il­dungs­linie von der 5. bis zur 13. Klasse.
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